Aktuelles

Auf dem Bild sind die 3.-Klässler der Grundschulen Boxberg und Schweigern mit ihren Lehrerinnen und Bürgermeister Christian Kremer zu sehen

 

Am vergangenen Freitag besuchten insgesamt fünfunddreißig 3.-Klässler der Grundschulen von Boxberg und Schweigern das Boxberger Rathaus. Empfangen wurden sie hierbei im Sitzungssaal von Bürgermeister Christian Kremer. Nach einem kleinen Sachvortrag über Boxberg durften die Kinder Fragen an den Bürgermeister stellen. Danach gab es eine kleine Stärkung, bevor als Abschluss noch ein Rundgang für die Kinder im Rathaus statt fand. Hierbei wurde erklärt, welche verschiedenen Ämter sich im Rathaus befinden und was man dort erledigen kann.

 

Bild und Text: Stadtverwaltung Boxberg

 

 

Die modern gestalteten Räumlichkeiten im Boxberger Rathaus erstrahlen seit wenigen Tagen im neuen Glanz. Neu zu finden ist das barrierefrei Bürgerbüro ab sofort im Erdgeschoss in Zimmer 1.04. Es ist eine verlässliche Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund ums Einwohnermelde- und Passwesen. Das heißt man kann dort Reisepässe, Personalausweise und Kinderreisepässe beantragen, Wohnungsan- und ummeldungen erledigen, Führungszeugnisse und Fischereischeine beantragen, Führerscheine beantragen oder verlängern und man findet dort auch die Formulare fürs Finanzamt (Einkommenssteuererklärung usw. …). Des Weiteren befindet sich hier auch unser Fundbüro für verlorene Fundsachen und das Gewerbeamt. Ebenfalls an der richtigen Stelle sind Sie hier, wenn Sie auf der Suche nach Infomaterial zum Thema Wandern, Radeln, Übernachten usw. in Boxberg und im Taubertal sind.

Info:

Das Bürgerbüro im Rathaus Boxberg hat wie folgt geöffnet: Montag bis Mittwoch von 8:00 bis 12:30 Uhr, Donnerstag von 13:30 bis 18:00 Uhr, Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr. Das Bürgerbüro ist über die Zentrale des Rathauses, Telefon: 07930 / 605-0 erreichbar.

 

Das Bild zeigt Bürgermeister Christian Kremer zusammen mit den Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros, Christel Herold und Tanja Schäffner beim Einrichten der neuen Räumlichkeiten.

 

Text: Stadtverwaltung Boxberg

Bild: Susanne Sohns

Bild: Fränkische Nachrichten

 

Lore Brand aus Uiffingen wurde im Rahmen der „Aktion Ehrenamt“ für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Rheuma-Liga Bad Mergentheim ausgezeichnet. Der erste Ehrenamtspreis wurde vom Landkreis und den Fränkischen Nachrichten in einem Festakt im Kloster Bronnbach verliehen. In seiner Rede betonte Landrat Frank, dass das Engagement, das Eintreten für den Staat und die Gemeinschaft noch nie so wertvoll und wichtig gewesen sei wie heute. Der Preis basiert auf einem Patenmodell. Niemand konnte sich selbst vorschlagen, sondern musste empfohlen werden. Deshalb bedankte sich der Landrat auch explizit bei den Paten, ohne die dieser Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre. So kamen nahezu 70 Empfehlungen zusammen. Daraus wählte die Jury, bestehend aus Vertretern der FN, der katholischen und evangelischen Kirchen, Kreistagsmitgliedern un der Kreisverwaltung, zehn Personen aus. Bewertet wurden die Zeitdauer des Ehrenamts, der monatliche zeitliche Umfang, die gesellschaftliche Wertigkeit und bisherige Auszeichnungen. Die zehn für den Preis Nominierten wurden in der FN vorgestellt und die Leser stimmten dann über den Sieg ab. Zum Sieger wurde Jürgen Schmitt aus Lauda gekürt.

Das Bild zeigt Bürgermeister Christian Kremer und Lore Brand.

 

Bild: Christine Rupp

Text: Fränkische Nachrichten

 

Der erste Gebäudekomplex auf dem Gelände des ehemaligen Pflegeheimes ist fertig gestellt – die Sozialstation eröffnet dort eine Tagespflege und elf barrierefreie Wohnungen stehen zur Verfügung. Die Einweihung der neuen Räumlichkeiten der Sozialstation mit Tagespflege und die Fertigstellung der elf barrierefreien Wohnungen des Saarländischen Schwesternverbandes in der Karl-Hofmann-Straße stellte am Wochenende ein bedeutsames, freudiges Ereignis für Boxberg dar. Nach der Fertigstellung sind nun Büroräume, Parkplätze und die neu eingerichtete Tagespflege der Sozialstation an einem Ort. Durch die Einrichtung der Tagespflege wird für pflegende Angehörige eine tolle Möglichkeit geschaffen, diese zu entlasten. Die elf barrierefreien Wohnungen im ersten und zweiten Stock, die vom Schwesternverband vermietet werden, sind eine gute Möglichkeit für eingeschränkte oder ältere Menschen, um so lange wie möglich selbstständig zu bleiben. Für das leibliche Wohl sorgte beim „Tag der offenen Tür“ die Freiwillige Feuerwehr von Boxberg-Wölchingen. Am Nachmittag riefen Kinderbetreuung, ein Tanz des katholischen Kindergartens und die Musik der Umpfertäler zum Verweilen auf. Im Obergeschoss informierten sich die Besucher an Infoständen von AOK, DRK und der Firma Albert-Haus. Auch ein Stand über Ernährungsberatung kam bei den Gästen gut an. Des Weiteren riefen die Ärzte und Therapeuten, die nach Fertigstellung des Nebengebäudes ihre Praxen beziehen werden, zu verschiedenen Fachvorträgen auf. Der neu angelegte Innenhof ruft den ganzen Tag auf, die Sonne zu genießen und bietet Ruhe abseits der Straße.

Ab 8. Oktober wird die Tagespflege offiziell beginnen.

 

 

Bild und Text: Fränkische Nachrichten

Das Umpfertalbad Boxberg ist bis einschließlich Sonntag, den 9. September 2018 geöffnet. Ab Montag, den 10. September 2018 wird das Bad geschlossen. Die liegen gebliebenen Sachen können bis dahin im Schwimmbad abgeholt werden. Wir bedanken uns bei allen Badegästen aus nah und fern für den Besuch in der Saison 2018. Sollte es nochmal sehr schönes Wetter geben, bleibt das Freibad geöffnet. Dies wird durch Aushang am Freibad bekanntgegeben.

Auf dem Bild sind zu sehen: Seniorchef Friedrich Behringer und sein Sohn Thomas, Landrat Reinhard Frank und Amtsleiter des Landwirtschaftsamtes, Meinhard Stärkel

 

Die Dürreperiode in diesem Sommer bereitet Landwirten und Obstbauern große Sorgen. Landrat Reinhard Frank informierte sich zusammen mit dem Amtsleiter des Landwirtschatsamtes, Meinhard Stärkel beim Obstbaubetrieb Behringer in Bobstadt über Probleme im Obstanbau. „Die Landwirtschaft wird sich auf Veränderungen durch den Klimawandel einstellen müssen“, sagte Friedrich Behringer, Seniorchef der Behringer GbR. Er hat den Betrieb von seinem Vater übernommen und bereits an die beiden Söhne Markus und Thomas weitergegeben. „Das Wasser wird für den Obstbau immer wichtiger“, betonte Friedrich Behringer. „Die Betriebe müssen in Bewässerungsmöglichkeiten investieren und dürfen nicht auf Subventionen für Ernteausfälle setzen“, riet Meinhard Stärkel. Konkret meinte er damit die Reaktivierung vom stillgelegten Bewässerungsbecken oder die Schaffung vom Regenrückhaltebecken. Beim Rundgang über die Obstplantagen verschaffte sich Landrat Frank einen Eindruck von der Größe und Vielfalt des Betriebes. Die ersten Äpfel konnten die Teilnehmer des Rundgangs schon pflücken. Der Obstbaubetrieb Behringer erzeugt schwerpunktmäßig Kernobst, überwiegend Äpfel aber auch Birnen, Zwetschgen und Kirschen sowie Beerenobst. Die Vermarktung erfolgt ganzjährig über den eigenen Hofladen und über einen Großhändler. Die Lagerung unter kontrollierten Bedingungen ermöglicht es Äpfel nahezu ganzjährig erntefrisch anbieten zu können. In der eigenen Baumschule werden Jungbäume für den eigenen Betrieb, aber auch für den Verkauf an Endkunden herangezogen.

 

Bild und Text: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Leonie Roth heißt die neue Weinkönigin, die im Rahmen der Weinprobe zum Auftakt der Schüpfer Weintage gekürt wurde. Sie repräsentiert nun die edlen Tropfen. Die 43. Weinprobe bei Kerzenschein fand am Samstagabend im herrlichen Ambiente des Wasserschlosses Unterschüpf statt. Hierbei eröffneten die „Fränkischen Herolde Unterschüpf“ unter Thomas Oehm vor einer großen Kulisse den Abend. Zum Empfang gab es einen „Secco Rosato“ der Becksteiner Winzer, kredenzt wurde die gesamte Weinprobe von feschen Bedienungen in Dirndl im Einklang den bevorstehenden „Schüpfer Weintagen“, die am Freitag, 24. August beginnen und mit dem Büttenlauf am Montag, 27. August enden. Ortsvorsteher Stefan Graf freute sich über den guten Besuch vieler Freunde edlen Weines, darunter auch honorige Gäste, die den Weg nach Unterschüpf gefunden haben. Sie alle wurden von Bürgermeister Christian Kremer begrüßt, allen voran der Präsentator des Abends, Cornelius Lauter, Geschäftsführender Vorstand der GWF und die Schüpfer Winzer, die dem Weinfest viel Aufmerksamkeit und große Bedeutung beimessen. Die kulinarische Weinprobe begleitete das Bläserquartett der Umpfertäler Musikanten mit Liedern aus Klassik und Moderne. Bereichert haben die Musiker den Abend auch mit ihren lustigen musikalischen Komikereinlagen – wobei sie spontan Bürgermeister Kremer, Cornelius Lauter und Waltraud Henninger zur „Musikbegleitung“ auf die Bühne holten, was großen Beifall auslöste. Weinpräsentator Cornelius Lauter führte durch die mit allen Sinnen beflügelte Weinprobe der zehn auserlesenen Weine. Insgesamt waren es zehn spritzige und charmante Weinproben der Tauber-Frankenweine, zusätzlich der Erlkönig, der in Krügen kredenzt wurde. Zum stimmungsvollen Auftakt gehörten auch flotte Weinsprüche und Finessen und den heimischen Wein, in seiner Beschaffenheit und Konsistenz. So verstand es Weinpräsentator Cornelius Lauter, die Weine in ihrer blumigen und fruchtigen Beschaffenheit dem erwartungsvollen Publikum vorzustellen. Das Stimmungsbarometer stieg und als Überraschung des Abends wurde nach 34 Jahren wieder eine Schüpfer Weinkönigin präsentiert. Leonie Roth, eine Unterschüpfer Winzertochter, war die Auserwählte. Unter großem Beifall wurde sie von Ortsvorsteher Stefan Graf inthronisiert mit Schärpe und Krone. Leonie Roth freute sich zusammen mit dem Publikum, diesen Titel über die gesamten Weintage tragen zu dürfen und richtete sogleich einige Worte an ihr Gefolge. Letztlich durfte wieder der Erlkönig geraten werden. Der Treffer fiel auf die Nummer 7, dem 2016er „Unterschüpfer Mühlberg Weißburgunder Kabinett“ vom Weingut Buck, Impfingen. Den ersten Preis bekam Ingrid Wingertszahn, den zweiten Lukas Appel und den dritten Preis Elisabeth Winkler. Die Gewinner wurden von Stefan Graf belohnt mit aromatischen Weinen aus der Sortenvielfalt des Abends.

Vergrößerung des Lebensraumes für seltene Amphibien

 

Das Naturschutzgesetz fordert für jeden Eingriff in Natur und Landschaft einen Ausgleich. Dieser geforderte Ausgleich kann zwar auf der einen Seite die zerstörten Lebensräume durch die Bebauung nicht ersetzen, jedoch ist es andererseits möglich, an geeigneter Stelle Lebensräume ökologisch sinnvoll zu erweitern, aufzuwerten oder neu zu schaffen.

Die NABU-Gruppe Boxberg engagiert sich seit mehr als drei Jahren um einen sinnvollen Ausgleich der durch die Errichtung des Windparks Angeltürn, Bobstadt und Oberschüpf entstandenen Eingriffe in Natur und Landschaft. In enger Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt des Main-Tauber-Kreises und der EE BürgerEnergie Boxberg GmbH & Co. KG wurden nun verschiedene Projekte ausgewählt. Das erste dieser Projekte wird nun in den nächsten Tagen realisiert: Ein bereits bestehendes Feuchtbiotop mit seltenen Tier- und Pflanzenarten wird durch einen weiteren Tümpel vergrößert. Insbesondere für Amphibien erwartet die NABU-Gruppe Boxberg eine Verbesserung durch das größere Laichgewässer. Der neue Tümpel hat keine eigene Wasserversorgung. Er wird über den Herbst/ Winter durch Oberflächenwasser gespeist und fällt dann im Sommer nachdem die Amphibien das Wasser verlassen haben wieder „trocken“. Die erforderlichen Baumaßnahmen werden vollständig von der EE BürgerEnergie Boxberg GmbH & Co. KG finanziert.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit beginnen die notwendigen Erdarbeiten schon jetzt, da der eingesetzte Kettenbagger dann zügig arbeiten kann. Der NABU-Gruppe Boxberg ist bewusst, dass die geplanten Baggerarbeiten zunächst einen großen Eingriff für die ausgesuchte Fläche bedeuten. Die Humusschicht wird abgetragen und eine Hand voll kleinerer Weiden wird gefällt werden. Dies ist jedoch notwendig, um den Tümpel anzulegen, und einer Beschattung des entstehenden Gewässers entgegenzuwirken. Der Aushub wird direkt auf dem Grundstück zu einem kleinen Wall aufgeschichtet und die Wurzelballen so aufgeschichtet, dass diese u.a. für den Zaunkönig als Brutmöglichkeit dienen können.

Die Baumreihe in der Mitte mit dem Hüttlesbächle trennt den bestehenden Tümpel links von dem neu zu schaffenden Tümpel rechts

 

Angrenzende Bäume verschatten den künftigen Tümpel und entziehen dem Feuchtgebiet sehr viel Wasser.

 

Durch die anhaltende Trockenheit kam der Bagger zügig voran.

 

Zahlreiche Wasserinsekten leben bereits am bestehenden Tümpel.

 

Die gerodeten Bäume wurde mit Wurzel entfernt. Die Wurzelteller wurden so aufgerichtet, dass sie z.B. dem Zaunkönig als Nistplatz dienen.

 

Die dicke, wasserundurchlässige Lehmschicht ist deutlich zu erkennen.

 

An der tiefsten Stelle des Tümpels steht bereits Wasser.

 

Ein kleiner Grasfrosch auf Wanderschaft.

 

Fertig - Nun bleibt abzuwarten, wieviel Wasser sich bis zum Frühjahr für die Amphibien ansammelt

 

Bilder: Wilfried Keller und Michael Hökel

Text: Michael Hökel

 

Weiter Informationen finden Sie unter: www.nabu-boxberg.de

Afrika kann für achtjährige Mädchen und Buben aus Boxberg und Schweigern ganz schön weit weg sein. Mehr als 10 000 Kilometer liegen zwischen der Grundschule am Kirchweg und Kenia. Doch trotz dieser großen Distanz ist es den rund 40 Schülern der Klasse 3a und 3c nicht egal, was in diesem Dritte-Welt-Land passiert. Sie sind sich einig, dass es ihnen im Vergleich zu vielen anderen Kindern sehr gut geht. Und sie wollen ihren Teil dazu beitragen, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Andrea Markert, Tanja Hökel und der Schulsozialarbeiterin Britta Rieger haben die Kinder deshalb Anfang des vergangenen Schuljahres eine Patenschaft für zwei Mädchen aus Kenia und Mali übernommen. 24 Monate wollen die Drittklässler ihre Altersgenossinnen erst einmal unterstützen – mit insgesamt 1344 Euro. Das Ziel ist, „die Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien zu verbessern, wobei besonders Eigenversorgung und Unabhängigkeit gefördert und gestärkt werden“, heißt es in der Projektbeschreibung.

„Ruth und Nantinin brauchen unsere Hilfe, damit sie sich Essen kaufen können“, sagt Lukas aus der 3a. „Und ihre Häuser sind auch nicht so gut. Sie leben nicht in einer Luxus-Villa wie Manuel Neuer.“ Die Häuser sind aus Stein, die Dächer aus Metall, der Fußboden ist die Erde. „Das ist sehr ungemütlich“, ergänzt Lukas. Und sein Klassenkamerad Paolo weiß: „Sie müssen auf der Müllkippe nach Kleidung suchen und sind glücklich, wenn sie ein T-Shirt haben.“

Doch wie kommen Achtjährige nun an mehr als 1300 Euro, um ihren Patenkindern zu helfen? „Uns war schnell klar, dass wir selbst unseren Beitrag leisten wollen und nicht die Eltern unsere Patenschaft finanzieren sollen“, sagt Britta Rieger. „Wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet, zusammen gefroren, geschwitzt und geackert.“ Unter anderem verdienten sich die Schüler durch das Schmücken von 20 Christbäumen im Ort Geld dazu. Sie sangen Weihnachtslieder in der Fußgängerzone in Bad Mergentheim oder beim Seniorennachmittag in Epplingen. „Und wir haben bei Weihnachtsfeiern selbstgemachte Marmelade und Gebasteltes verkauft“, sagt Tamina aus der 3c. Zudem pflegt die 3a einmal pro Woche auch noch den Bereich um die Mediothek in Boxberg und sammelt dort den Müll auf. Insgesamt kamen so schon mehr als 1000 Euro zusammen.         

Das Projekt der 3a und 3c passte letztendlich genau ins Anforderungsprofil eines Schulwettbewerbs, den die Firma Pilot zum zweiten Mal ins Leben gerufen hat. Das Thema: „Unsere bunte Welt“. Aufgabe war es, zu beschreiben, „wie das bunte Leben im Alltag der Schüler aussieht“, sagt Filia Tzanidakis, Marketingleitung bei Pilot. Selbstverständlich sei es wichtig, dass etwas Nachhaltiges entsteht. Und das sei im Fall der Drittklässler aus Boxberg und Schweigern im besonderen Maße gelungen. „Das ist ein tolles Projekt und eine absolut tolle Sache“, betont Tzanidakis. Sie war so begeistert vom Engagement der Kinder, dass ihnen der erste Platz verliehen wurde. Sie ließen bundesweit 345 Grundschulen hinter sich. Der Preis dafür: 750 Euro, die im nächsten Jahr für die Abschlussfahrt verwendet werden sollen.   Tzanidakis ließ es sich nicht nehmen, den Scheck aus Hamburg persönlich an der Schule vorbeizubringen.

Wenige Tage später schauten dann auch einige Arbeitgeber wie die Ortsvorsteher Helmut Ruck (Epplingen), Ferdinand Eck (Schweigern), Stellvertreter Harald Schieß (Schwabhausen), Bürgermeister Christian Kremer und Landrat Reinhard Frank in Schweigern vorbei. Als Dank und Anerkennung für den Einsatz und das initiierte Projekt brachte Reinhard Frank den Schülern Eis mit: „Ihr habt euren Landrat sehr stolz gemacht. In diesem Ausmaß habe ich es nicht erwartet.“

 

290 mittelständische Unternehmen wurden im Neuen Schloß in Stuttgart mit dem „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2018“ ausgezeichnet. Der Preis steht unter dem Motto „Leistung – Engagement – Anerkennung“ (Lea). Alle Projekte der Lea sind Kooperationsprojekte zwischen einem Sozialpartner und einem Unternehmen. Beide legen ihre Expertise zusammen und ziehen an einem Strang – um einer gemeinsamen Sache willen. Das ist das gesellschaftliche Erfolgsmodell. Die Anerkennung mit der Lea-Trophäe soll Ansporn sein, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung auch künftig gemeinsam zu leben Mit dabei waren auch die Firma Garten-Stahl GmbH aus Schweigern und Physiotherapeutin Christine Rupp aus Boxberg. Beide Firmen engagieren sich sozial für örtliche Vereine und Institutionen und durften so den Preis in Empfang nehmen.

 

Es freuen sich Frau Christine Rupp, Frau und Herr Stahl.

Kontakt

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Kurpfalzstraße 29
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Tel: +49 (0)7930 605-0
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