Aktuelles

EnBW und Netze BW geben das für ihr gemeinsames Projekt „Flexibler Wärmestrom“ erhaltene Preisgeld weiter an beteiligte Kommune – Die Spende kommt dem Verein „Wir verbinden Boxberg e.V.“ zugute.

 

Einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für den Verein „Wir verbinden Boxberg“ übergab heute EnBW-Kommunalberater Bernhard Ries an Bürgermeister Christian Kremer und den stellv. Vereinsvorsitzenden Klaus Dörzbacher. Die Summe ist Teil eines Preisgeldes des Smart Grids-Quartier-Award, den die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Netze BW GmbH für ihr gemeinsames Projekt „Flexibler Wärmestrom“ zusammen mit ihren Partnern erhalten hatten.

 

„Der Erfolg unseres Konzepts beruht in starkem Maße auf dem großartigen, ehrenamtlichen Engagement unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Doch so ganz ohne finanzielle Mittel können auch wir nicht erfolgreich sein. Daher freuen wir uns natürlich sehr über die Spende“, bedankt sich Klaus Dörzbacher.

 

EnBW und Netze BW sind verlässliche Partner von Boxberg, wie Bürgermeister Kremer anmerkt: „Wir pflegen eine traditionell gute Zusammenarbeit. Darum war es für uns gar keine Frage, dieses zukunftsweisende Projekt hier bei uns zu unterstützen. Und unsere Bürgerinnen und Bürger haben da gleich mitgezogen.“ Darum soll das Geld auch den Boxbergern zugutekommen. Die ehrenamtlichen Helfer des Vereins übernehmen Fahrdienste für immobile Bürgerinnen und Bürger und leisten damit einen unschätzbaren Beitrag nicht nur für ältere Menschen. Somit habe auch die Allgemeinheit etwas von der Spende an den Verein.

 

In Boxberg hatten das Energieunternehmen und seine Tochtergesellschaft in einem Modellversuch Wärmestromanlagen flexibel in Zeiten hoher erneuerbarer Energieerzeugung geladen. „Im Gegensatz zur ‚alten’ Energiewelt stellt sich künftig unter anderem die Frage, wie man aufgrund der schwankenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien den Verbrauch möglichst gut an die Erzeugung anpassen kann. In dem Zusammenhang sind zum Beispiel Speicherlösungen gefragt – im industriellen Maßstab aber auch im privaten Bereich“, erklärt Bernard Ries. Dabei seien in Hunderttausenden von Haushalten in Deutschland bereits Speicher verfügbar, nämlich in Form von Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen. „Da war es naheliegend zu überlegen, wie dieses Potential genutzt werden kann.“ Der Versuch habe gezeigt, dass Wärmestromanlagen eingesetzt werden können, um auf das Dargebot erneuerbarer Energien zu reagieren und den Ausbaubedarf im Verteilnetz zu verringern. Damit könne das Projekt langfristig zu geringerem Netz- und Speicherausbau beitragen sowie Abregelungen von erneuerbaren Energieanlagen zu reduzieren. Der Kunde könnte zukünftig von den niedrigen Beschaffungspreisen am Energiemarkt und von weiterhin reduzierten Netzentgelten profitieren. Dazu fehlen derzeit aber noch verbindliche Rahmenbedingungen.

 

Bei dem Stichwort Speicher ergibt sich im Übrigen ein weiterer Berührungspunkt mit dem Verein „Wir verbinden Boxberg“. Der nutzt nämlich für seine Fahrten einen Elektro-Kleinbus. Und Elektrofahrzeuge können im weitesten Sinn ebenfalls als mobile Speicher verstanden werden.

 

Es freuen sich über die Spende von rechts: Bürgermeister Christian Kremer, stellv. Vereinsvorsitzender Klaus Dörzbacher und EnBW Kommunalberater Bernhard Ries

 

 

Text: EnBW

Bild: Stadtverwaltung

Traditionell ehrte Bürgermeister Christian Kremer in der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres am Montag fleißige Blutspender aus dem Stadtgebiet.

Bürgermeister Christian Kremer würdigte das Blutspenden als wichtiges ehrenamtliche Engagement für Menschen, die zumeist unverschuldet in eine Notlage geraten sind, sei es durch einen Unfall oder Krankheit. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, den DRK-Vorsitzenden Bernd Raupach und seine Helfer für Organisation und Durchführung der zwei Mal im Jahr stattfindenden Blutspendetermine in der Umpfertalhalle zu loben.

Tanja Wachter aus Windischbuch wurde für für 50-maliges Blutspenden geehrt.

25 Mal haben ihren ihren Lebenssaft gespendet: Martin Berger (Unterschüpf, Gisela Kohler (Windischbuch), Volker Metzger (Wölchingen), Barbara Pascale (Windischbuch), Thorsten Schweizer (Boxberg), Andreas Sponagel , Elvira Sponagel (beide Schwabhausen) und Patrick Wegert (Schweigern).

Zehn Mal Blut gespendet haben: Sabine Baron (Boxberg), Katja Behringer (Schwabhausen), Laura Dittmann (Windischbuch), Birgit Kappes (Oberschüpf), Luca Körner (Kupprichhausen), Isabell Olkus (Epplingen), Simon Rumm (Windischbuch), Michael Schnabel (Schweigern), Christian Stang (Windischbuch), Roland Throm (Boxberg) und Hilmar Tippl (Wölchingen).

 

Das Bild zeigt die Geehrten mit Bürgermeister Christian Kremer (links) und dem Vorsitzenden des DRK-Ortsverein Boxberg, Herrn Bernd Raupach.

 

Text und Bild: Fränkische Nachrichten

Liebe Eltern,
auch 2019 bieten wir eine Ferienbetreuung für Ihr Kind an.
Je nach Bedarf stehen Ihnen unsere Angebote in den Oster- und Sommerferien zur Verfügung. In den Pfingstferien kann Ihr Kind an der Kinderspielstadt „Lazy Town“ teilnehmen. Dieses Angebot wird von den Lazy Bones e. V. im Waldseilgarten veranstaltet.

Wann?

Osterferien
vom 15. – 18. April 2019
tageweise buchbar
täglich von 7:30 – 13:30 Uhr
Kosten 13 € (inkl. Frühstück) pro Tag

Pfingstferien
vom 17. – 19. Juni 2019
Kinderspielstadt „Lazy Town“
Veranstalter: Lazy Bones e. V.
täglich von 8:00 – 16:30 Uhr
Kosten 55 € inkl. Mittagessen (45 € für Geschwister) für 3 Tage

Sommerferien
vom 19. August – 06. September 2019
nur wochenweise buchbar
Kosten 55 € (inkl. täglichem Frühstück) pro Kind/Woche (45 € für Geschwister)

In den vergangenen zwei Wochen zogen in unserem Stadtgebiet die Sternsinger wieder von Haus zu Haus und von Wohnungstür zu Wohnungstür, um mit ihren Liedern und Versen Gottes Segen zu bringen und um eine Spende für benachteiligte Kinder in der Welt zu bitten. „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“, so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2018 unter dem auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Sterninsgergruppen in den Boxberger Stadtteilen unterwegs waren. Ein Grund für Bürgermeister Christian Kremer, die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieser großartigen Kinderhilfsaktion beigetragen haben, zu einem kleinen Empfang mit Bewirtung in den Boxberger Ratskeller einzuladen und ihnen für ihr Engagement zu danken. Auch für Herrn Pfarrer Kolb war dieser Empfang Anlass Danke zu sagen für den Einsatz der Kinder und Jugendlichen sowie den großen Sammelerfolg, der in der Seelsorgeeinheit Boxberg-Ahorn den stattlichen Betrag von 12.886,75 € erbracht hat. Die Sternsinger bedankten sich bei der Stadt Boxberg und Herrn Bürgermeister Kremer für die Einladung, indem sie ihre Verse und Gesänge noch einmal zum Vortrag brachten.  

Das ländliche Wegenetz ist zum einen wichtiger Faktor zur Unterstützung der Landwirtschaft, zum anderen durch seine multifunktionale Eigenschaft auch für Rad- und Wandertouren sowie für Spaziergänge in der Gemeinde für alle Einwohnerinnen und Einwohner bestens geeignet. Seit Veröffentlichung der Fördervorschrift zur Modernisierung Ländlicher Wege im April letzten Jahres kann bereits der 28. bewilligungsreife Antrag der Gemeinden gefördert werden. Insgesamt stehen bis 2021 zehn Millionen Euro im Programm für die nachhaltige Modernisierung von ländlichen Wegen zur Verfügung. 111.939,12 Euro hat das Ministerium für den ländlichen Raum in der vierten Runde ausgeschüttet, wovon die Stadt Boxberg mit 12.605,04 Euro profitiert. Übergeben wurde der Förderbescheid für den ländlichen Wegebau in Boxberg am 20. Dezember 2018 in Stuttgart. Als Vertreter aus Boxberg war zur kleinen Feierstunde Herrn Ortsbeauftragter Roland Throm anwesend.

 

Das Bild zeigt von links: Herrn MdL Peter Hauk, Boxbergs Ortsbeauftragter, Herrn Roland Throm, Herrn Klaus Kornberger, Bürgermeister der Stadt Weikersheim und Herrn MdL Professor Dr. Wolfgang Reinhart 

 

 

AUFSTELLUNG DES BEBAUUNGSPLANES UND DER ÖRTLICHEN BAUVORSCHRIFTEN FÜR DIE 2. ÄNDERUNG UND ERWEITERUNG „DELL-EPPLINGER WEG“ AUF DER GEMARKUNG SCHWEIGERN IM BESCHLEUNIGTEN VERFAHREN

Aufstellungsbekanntmachung

Öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs.2 BauGB

Der Gemeinderat der Stadt Boxberg hat in seiner öffentlichen Sitzung vom 10.07.2017 beschlossen, für die Erweiterung und Änderung des Baugebietes Dell-Epplinger Weg der Gemarkung Schweigern einen Bebauungsplan aufzustellen sowie für diesen Bereich Örtliche Bauvorschriften zu erlassen. Dieser Beschluss wird hiermit bekannt gemacht.

In gleicher Sitzung hat der Gemeinderat dem Entwurf des Bebauungsplanes und der örtlichen Bauvorschriften für das Wohngebiet „2. Änderung und Erweiterung Dell-Epplinger Weg“ der Gemarkung Schweigern zugestimmt und dessen Offenlegung nach § 3 Abs.2 BauGB sowie die Behördenbeteiligung nach § 4 Abs.2 BauGB beschlossen.

 Der Bebauungsplan wird nach § 13 b BauGB unter Einbeziehung von Außenbereichsflächen im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs.4 BauGB aufgestellt. Es wird vom Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe umweltbezogener Informationen und der zusammenfassenden Erklärung nach § 6a Absatz 1 und § 10a Absatz 1 BauGB abgesehen. Ziel und Zweck der Planung ist die kurzfristige Bereitstellung von Baugrundstücken zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum. Durch den Bebauungsplan werden keine
Vorhaben begründet, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegen. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der in § 1 Absatz 6 Nummer 7b BauGB genannten Schutzgüter (Natura 2000-Gebiete). Von einer frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Absatz 1 und § 4 Absatz 1 wurde abgesehen.

Gemäß § 3 Abs.2 BauGB liegt der Entwurf des Bebauungsplanes mit seinen textlichen und zeichnerischen Festsetzungen sowie der Örtlichen Bauvorschriften vom 31.12.2018 bis 31.01.2019 je einschließlich im Rathaus Boxberg, Kurpfalzstraße 29, Zimmer Nr. 2.09 während der Dienststunden öffentlich aus. Innerhalb dieser Frist kann sich die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung informieren. Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Bedenken vorgebracht werden. Diese können der Stadt Boxberg auch schriftlich mitgeteilt werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen und Bedenken können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Mit dem Bebauungsplan werden die Begründung zum Bebauungsplan und der Fachbeitrag Artenschutz ausgelegt. Sämtliche Unterlagen sowie die Bekanntmachung werden gemäß § 4a Abs.4 BauGB im obengenannten Zeitraum der Offenlegung zudem auf der Homepage der Stadt Boxberg www.boxberg.de unter der Rubrik Verwaltung/Offenlegung eingestellt.

 

Unterlagen: Dell-Epplinger Weg

Unterlagen: Schafswiese

 

 

Zu einem ganz besonderen Anlass hatte die Ortsverwaltung eingeladen. Es herrschte Spannung pur, als Ortsvorsteher Alwin Deißler nach der musikalischen Einstimmung durch das Bobstadter Bläser-Trio die große Gästeschar willkommen hieß und der prächtige Weihnachtbaum am Dorfplatz im hellem Lichterglanz erstrahlte. Dann wurde der Vorhang vor der Krippe auf dem Dorfplatz entfernt. Die Zuschauer waren tief beeindruckt, als sich vor ihnen die Weihnachtkrippe mit der Darstellung der Weihnachtgeschichte in lebensgroßen Figuren darbot. Geschaffen wurde diese einzigartige Darstellung vom der Schweigener Holzkünstler Heinrich Justus in mehr als dreimonatiger Arbeit. Ortsvorsteher Alwin Deißler dankte, begleitet vom reichen Beifall der Gäste, Heinrich Justus für diese großartige künstlerische Arbeit und die Bereitschaft, das Kunstwerk in Bobstadt zu präsentieren. Er bezeichnet dies als „künstlerischen Glanzpunkt, der in den kommenden Wochen auf dem Bobstadter Dorfplatz bestaunt werden kann“. Wie Bobstadts Ortsvorsteher ausführte, würde man diese Krippe gerne in Bobstadt behalten. Doch ohne Spender und Sponsoren werde man dies von der Ortsverwaltung wohl nicht schultern können. Deißler war jedoch sehr zuversichtlich. Nach einer humorvollen Weihnachtgeschichte von Pfarrerin Stadler-Uibelhör von der evangelischen Kirchengemeinde danke Ortsvorsteher Alwin Deißler den Schülerinnen und Schüler der dritten Grundschulklasse aus Schweigern, dem Lehrerteam und der Schulsozialarbeiterin Britta Rieger, die die Gäste bewirteten. Der Spendenerlös wird der Klasse für ihr Patenprojekt in Indien und Afrika zur Verfügung gestellt. Die Klasse der Grundschule Boxberg hat für zwei weitere Kinder aus Indien und Togo die Patenschaft übernommen, die sie monatlich mit je 28 Euro unterstützen. Mit vielfältigen Aktionen und Aktivitäten sammeln die Schülerinnen und Schüler Geld. Die Kinder bedankten sich bei der Ortsverwaltung für diese großzügige Unterstützung und überreichten dem Ortsvorsteher eine ihrer Backmischungen, die sie für ihr Patenschaftprojekt verkauften. Weitere geplante Aktionen sind am Samstag, 8. Dezember, von 11.30 bis 13.30 Uhr der Verkauf von Punsch und Waffeln am Waschpark Bad Mergentheim und ab 14 Uhr singen die schüler in der Fußgängerzone Bad Mergentheim. Auch für die jüngsten Besucher bei der Vorstellung der Krippe in Bobstadt hatte die Ortsverwaltung noch eine kleine Überraschung parat. Vom stellvertretenden Ortsvorsteher Heiko Gubelius bekam jedes Kind einen Schoko-Nikolaus überreicht.

 

Bild und Text: Heinz Weber

Die närrische Kampagne ist eröffnet.

 

 

Der Himmel lachte und im Boxberger Rathaushof herrschte bereits prächtige närrische Stimmung, als am 11.11. pünktlich um 11 Uhr 11 die Narrhalla zum närrischen Sturm auf das Rathaus ansetzte. Die Roten Minifunken, die Silberfunken und Rot-Goldgarde, die Elwetritschefänger, Elferrat und Jugendelferrat, Bocknarren Umpferpforzer, die Gastabordnung der Königshofer Schonke und der Guggenmusik Black (K)nights Schweigern, dazu noch viele närrische Gäste, hatten sich im Rathaushof eingefunden, um beim Start in die fünfte Jahreszeit mit dabei zu sein. Angeführt von Ralf Dittmann, erstürmte die närrische Abordnung mit Elferräten, Elwetritschefängern, Gardemädels und Bocknarren über die Rathaustreppe das „Gemeindezentrum“ und forderte mit heftigem Klopfen an der Rathaustür das Stadtoberhaupt zur Machtübergabe und Herausgabe von Rathausschlüssel und Stadtkasse auf. Als Rathauschef Christian Kremer, die Tür öffnete, erkannte er sofort, dass angesichts der närrischen Übermacht Gegenwehr zwecklos war. Widerstandslos übergab er Schlüssel und Kasse, die diesmal nicht leer war, an Ralf Dittmann. Hatte man in der letzten Kampagne kein Prinzenpaar und auch kein Kinderprinzenpaar gefunden und dafür ein Präsidiumsprinzenpaar Ralf und Gerd gekürt, so war es diesmal das wohl bestens gehütete Fastnachtsgeheimnis, das Prinzenpaar für die Kampagne 2019. So war die Spannung im Ratskeller schon nahe dem Siedepunkt, als Ralf Dittmann den Ersatzprinzen Gerd und Ralf für ihren Einsatz in der Kampagne 2018 dankte und sie mit einem Präsent verabschiedete. Die Spannung wuchs. Doch einen kleinen Wehmutstropfen gab es vorab. Trotz intensivster Bemühungen konnte man kein Kinderprinzenpaar finden. Marschmusik erklang und begleitet von den Silberfunken und der Rot-Gold-Garde schritt das neue Prinzenpaar unter tosendem Beifall der Narrenschar in den Ratskeller, wo sie von Ralf Dittmann dem begeisterten Narrenvolk vorgestellt wurden. Carmen König als Prinzessin Carmen I. und Hartmut Ruck als Prinz Hartmut II. aus Epplingen sind das Narrhalla-Prinzenpaar für die Kampagne 2019 und werden bis zum Aschermittwoch die Regentschaft über das Narrenvolk übernehmen. Die Überraschung war gelungen. Nach der offiziellen Proklamation durch Dittmann gab das neue Prinzenpaar in seinem Begrüßungsprolog eine Kostprobe für ihre närrische Regentschaft. Boxbergs entmachteter Rathauschef Christian Kremer ließ es sich nicht nehmen, dem Prinzenpaar mit Blumen und einem Fläschchen Rebensaft zu gratulieren und ihnen eine erfolgreiche närrische Regentschaft zu wünschen. Die Fastnachtseröffnung war ein gelungener Auftakt für die fünfte Jahreszeit in der Umpfertalmetropole.

Es war schon ein Grund zum Feiern, denn zum ersten Mal konnten Zuschüsse aus dem Sozialfonds Windkraft der Stadt Boxberg für kulturelle und soziale Zwecke an Vereine, Kirchen und andere Institutionen in der Stadt ausgeschüttet werden. „Es ist ein besonderer und schöner Tag für die Stadt“, so Bürgermeister Christian Kremer zur Begrüßung beim Empfang anlässlich der Übergabe der Zuschuss- und Dankurkunden an die mit Mitteln aus dem Sozialfonds Windkraft bedachten Institutionen. Nahezu 55 000 Euro an Zuschüssen für insgesamt 31 beantragte Maßnahmen, Beschaffungen und Aktivitäten im sozialen und kulturellen Bereich konnte Bürgermeister Kremer an diesem Abend an Vertreter der einzelnen Institutionen übergeben.

Einen langen Weg mit vielen Hindernissen musste man gehen, sagte Bürgermeister Kremer im Rückblick auf die Entwicklung der Windenergie und des Sozialfonds Windenergie in Boxberg. Umso erfreulicher sei, dass das verfolgte Ziel erreicht werden konnte, den Nutzen aus der Windkraftenergie am Standort Boxberg nicht nur einigen Wenigen, sondern möglichst vielen Bürgern, den Vereinen und Institutionen in der Stadt und ihren Einrichtungen zukommen zu lassen.

Heute, so Bürgermeister Kremer, zeige sich, dass sich der lange und steinige Weg zur Windenergie im Stadtgebiet Boxberg gelohnt hat. Die Vorwürfe der Bürgerinitiative gegen die Windkraft in Boxberg, dass für die Region nichts bleibe und nur die großen Konzerne daran verdienen würden, könnten somit wiederlegt werden. Pachtzahlungen an die unmittelbaren und mittelbaren Grundstückseigentümer, die Gewerbesteuer an die Stadt, die Bürgerbeteiligung über die Bürgergenossenschaft und die Ausschüttungen aus dem Sozialfonds Windkraft zeigten, dass die Erträge aus der Windkraft auch bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ankommen.

Dies alles sei nur möglich geworden, da Viele mitgeholfen hätten, dieses Ziel zu erreichen. Einen besonderen Dank sagte er dem Gemeinderat, der Stadtverwaltung und Ortvorstehern, die stets hinter dem Projekt Windkraft standen, der Zeag Energie AG als allzeit verlässlicher Partner, dem Ingenieur-Büro Klärle für die Erstellung der Flächennutzungspläne sowie den Grundstückseigentümern, ohne deren Zustimmung nichts machbar gewesen wäre.

Ein großes Lob für die überaus gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sprach auch der Vorstandsvorsitzende der Zeag Energie AG Heilbronn Eckard Veil aus. Er dankte allen, die mitgeholfen haben das Ziel der Realisierung Windenergie an den drei Standorten im Boxberger Stadtgebiet zu realisieren. Gerne habe man das Ziel unterstützt, möglichst viele Erträge aus der Windenergie in der Stadt und der Region zu belassen. So sei das Pachtmodell in der Stadt Boxberg einmalig und beispielhaft. Die Windenergie im Boxberger Stadtgebiet leiste hierzu einen wichtigen Beitrag, denn letztlich wird hiermit das 3,5-fache des gesamten Strombedarfs über die derzeit neun Windkraftanlagen in der Stadt Boxberg erzeugt. Der Stadt Boxberg und seinen Bürgern dankte er für das gute Miteinander und wünschte für die Zukunft eine weiterhin wirtschaftlich erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Zeag Energie AG.

Für insgesamt 31 Projekte beziehungsweise Vorhaben mit einem Volumen von nahezu 112 000 Euro wurden Zuschüsse beantragt. Da die zur Verfügung stehenden Fondsmittel begrenzt sind, legte der Gemeinderat in seinen Förderrichtlinien fest, dass alle eingereichten Vorhaben mit 80 Prozent, höchstens jedoch 2500 Euro, gefördert werden. Erfreulich sei, so Bürgermeister Kremer, dass mit diesen Fördermitteln so viele Vorhaben in den Vereinen und Institutionen im Stadtgebiet gefördert und damit das kulturelle und soziale Miteinander unterstützt werden kann.

 

Das Bild zeigt die Vertreter der Vereine und Institutionen, sowie Bürgermeister Christian Kremer (am Rednerpult), den Vorstandsvorsitzenden Eckard Veil und Harald Endreß von der Zeag Energie AG Heilbronn (von rechts).

 

Text und Bild: Heinz Weber; Fränkische Nachrichten

Der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband hat dem Beitritt der Bürgerenergiegenossenschaft Boxberg zugestimmt. Nun folgt die Eintragung im Genossenschaftsregister. Im Anschluss kann die Beteiligung der Genossenschaft an der BürgerEnergie Boxberg realisiert werden. Bevor die Genossenschaft die Beteiligung vollzieht besteht für alle interessierten Boxberger Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 30.11.2018 die Möglichkeit Geschäftsanteile zu zeichnen. Der Geschäftsanteil hat einen Wert von 250,00 €. Ein Mitglied kann sich mit höchstens 120 Geschäftsanteilen beteiligen. Auch für die Zukunft besteht natürlich weiterhin die Möglichkeit Geschäftsanteile zu erwerben, wenn das Eigenkapital der Genossenschaft für die Realisierung von Projekten oder eine weitere Beteiligung an der Bürgerenergie Boxberg erhöht wird. Das Beteiligungsformular sowie die Satzung der Bürgerenergiegenosenschaft finden Sie unter www.boxberg.de/Aktuelles. Weitere Informationen erhalten Sie über die eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Download im PDF Format: Beitrittserklärung und Satzung

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