Die schon vorchristlich besiedelte, endgültig im 7. Jahrhundert gegründete Siedlung wurde urkundlich erstmals 1252 als Buch erwähnt. Windischbuch gehörte zur Herrschaft Boxberg, damit seit 1381 den Herren von Rosenberg. Georg von Rosenberg verkaufte das Dorf mit dem Seehof 1535 an die Kurpfalz, die bis 1802 die Hoheitsrechte über die Gemeinde ausübte. Von 1803-1806 gehörte Windischbuch zum Fürstentum Leiningen, anschließend kam es zum Großherzogtum Baden. An die schlimmen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges erinnert das Schwedenkreuz am Dorfausgang gegen Assamstadt. 1664 und 1824 vernichteten Hagelschläge die gesamte Ernte. Ab 1864 wurde die ehemalige Gemeinde Seehof endgültig aufgelöst und zu Windischbuch gezählt. Im 19. und der 1. Hälfte des 20. Jh. war Windischbuch eine rein landwirtschaftliche geprägte Ortschaft (mit besonderem Einfluss durch das fürstlich leiningische Pachtgut Seehof). Im letzten Jahrzehnt haben sich nach dem Bau der Bosch-Teststrecke zahlreiche kleinere Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt. Seit 1973 bildet Windischbuch einen der 13 Teilorte der Stadt Boxberg (Gesamtbevölkerung 1996: 7257 Einwohner).

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